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e5-Salzburg

e5-Projektauswahl - Mobilität

e5-Mobilitätstag

Das e5-Team Strobl nutzte die Einweihung des neuen Busbahnhofs um eine Informationsveranstaltung rund um die Themen öffentlicher Verkehr und e-Mobilität und für die Stroblerinnen und Strobler zu organisieren.

Vorgestellt wurde der neue Busbahnhof samt PV-Anlage und e5-Ladestation für e-Autos und e-Fahrräder. Informiert wurde über die Möglichkeiten des Carsharings, die Aktion "Salzburg radelt", den Halb-Stunden-Takt zwischen Salzburg und Bad Ischl mit dem öffentlichen Bus ab Dezember und die myregio Card. Zum Testen standen e5-Autos und e5-Fahrräder bereit. Darüberhinaus gab es für alle Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Meinungs- und Erfahungsaustausch.

Mobilitätstag Strobl - Copyright: e5TeamStrobl  Mobilitätstag Strobl - Copyright: e5TeamStrobl

 

 

Lastenräder und E-Bikes zum Test

Die Marktgemeinde Bad Hofgastein bietet ihren Bürgern an, E-Bikes für Alltagszwecke und Freizeit zu testen. Auch ein größere Einkauf mit dem Lastenrad wird zur Kleinigkeit.

E-Bike-Verleih Bad Hofgastein; Bild: GemeindeIm Jahr 2019 erweiterte die Gemeinde den kommnalen Fuhrpark: Drei E-Bikes und zwei Lasten-E-Bikes werden seither von Gemeindeverwaltung für Dienstzwecke genutzt. Der Ankauf wurde über das Bundesprogramm klimaaktiv mobil gefördert.

Bad Hofgastein hat sich entschieden, diese Fahrräder mit E-Motor an alle Bürger für Testzwecken zu verleihen. Gerade das Lastenrad ist für viele eine Neuigkeit. Es bietet sich als eine interessante Alternative für manche PKW-Transportfahrt an. Für Kindertransport werden beim Verleih des Lastenrad auch Helme zur Verfügung gestellt.

E-Bikes kosten pro Tag 10 Euro, für den halben Tag werden 5 Euro verrechnet, mit der Bad Hofgastein Card ist der Verleih kostenlos.

Radrouten in der Gemeinde Wals-Siezenheim

Sicherheit und Komfort für Radfahrer im Alltagsverkehr

Die e5-Gemeinde hat sich zum Ziel gesetzt, den vor 15 Jahren verliehenen Status als "radfahrfreundlichste Gemeinde Salzburg" wieder zu erlangen. Die Voraussetzungen sind ideal: ein Gemeindegebiet ohne große Steigungen sowie die unterschiedlichen Ziele des Alltagsverkehrs direkt vor der Haustüre. Im Jahr 2017 setzte sich das e5-Team mit den Profis aus dem Alltagsradverkehr zusammen: Pendler und Freizeitradler, die im Radclub Wals mitarbeiten. Ein Hauptradrouten-Netz wurde erarbeitet, mit externer fachlicher Unterstützung durch Mobilitätsexperten.

Bis Sommer 2018 entstand in der Gemeinde eine profesionelle Beschilderung der sieben Hauptrouten. Die Schilder leiten Alltagsradler sicher durch das Siedlungsgegebiet und sind eine Werbung für andere Verkehrsteilnehmer, einen Umstieg auf das Rad zu wagen.

Radrouten Wals-Siezenheim; Bild: K.Juriga

Vergleichsfahrt: Fahrrad, Bus und PKW

Bewusstseinsbildung im Rahmen der „Mobilitätswoche“

Bereits zum zweiten Mal wurde von den Bürgermeistern aus Bergheim, Elixhausen und Anthering eine Vergleichsfahrt von Fahrrad, Bus und PKW durchgeführt. 2015 ging die Strecke von der Stadt Salzburg (Michael-Pacher-Straße) nach Elixhausen-Ursprung. Bgm. Johann Hutzinger aus Bergheim war mit dem Fahrrad unterwegs, trotz Höhenunterschied wurde er mit 77 ½ Minuten eindeutiger Sieger. Bgm. Markus Kurcz hatte mit dem Bus die längste Fahrzeit, Bgm. Ing. Johann Mühlberger war im Auto Zweitplatzierter.

"Noch immer sind 42 Prozent aller mit dem Auto zurückgelegten Wege in Salzburg kürzer als fünf Kilometer. Oftmals ließe sich das Sinnvolle – Bewegung und Sport – mit dem Nützlichen weit besser kombinieren, als es in unserem Bewusstsein verankert ist oder aus unüberlegter Routine erfolgt“, waren sich die Bürgermeister am Ende der Vergleichsfahrt einig.

Bürgermeister Johann Mühlbacher aus Anthering, Bürgermeister Markus Kurcz aus Elixhausen, Bürgermeister Johann Hutzinger aus Bergheim; Bild: Gemeinden Anthering/Bergheim/Elixhausen

Weitere Informationen: Gemeinde Bergheim und Gemeinde Elixhausen

Elektrofahrzeug für "Essen auf Rädern"

40 Freiwillige nutzen E-Mobil zur Auslieferung

Die Gemeinde St. Martin am Tennengebirge 2015 entschieden, ein Elektrofahrzeug für die Auslieferung von „Essen auf Rädern" anzuschaffen. Den ca. 40 freiwilligen Helfern wird damit ein ein ökologisches Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Somit müssen die engagierten Privatpersonen nicht ihr eigenes Auto verwenden - sie können die anfallenden Kilometer mit dem Elektroauto klimafreundlich bewältigen.

Weitere Informationen: Gemeinde St. Martin am Tennengebirge

E-Essen auf Rädern; Bild: Gemeinde St. Martin a.T.

Bürgerbus "St. Georgen Mobil"

Ohne eigenes Auto am Land mobil sein – seit März 2014 ist das in St. Georgen möglich.

Der Bürgerbus bietet allen Gemeindebürgern die Möglichkeit unkompliziert, kostengünstig, sicher und bedarfsgerecht notwendige Versorgungswege in St. Georgen und den Umlandgemeinden durchzuführen. Rund 30 ehrenamtliche Fahrer, die in einem Verein organisiert sind, sorgen dafür, dass Geschäfte, Gasthäuser, die Lokalbahn und Ärzte bzw. Apotheken angefahren werden. Ziel ist es, die in ländlichen Gemeinden oft notwendigen Zweit- oder Drittautos zu reduzieren. Das hilft dem eigenen Haushaltsbudget und der Umwelt.

Weitere Informationen: Gemeinde St. GeorgenAuszeichnung Regionalitätspreis und Website St. Georgen Mobil

Bürgerbus St. Georgen. Bildquelle: Hubert Kiener

 

 

 

 

Carsharing in Henndorf

Seit März 2014 betreibt die Gemeinde Henndorf ein lokales Carsharing. Das Biogas-Fahrzeug der ersten Stunde wurde nach vier Jahren um einen E-Kleinwagen erweitert. Damit steht den Gemeindebürgern eine komfortable, umweltfreundliche Alternative zum eigenen PKW-Besitz zur Verfügung.

Das Carsharing-Angebot wurde in der "Kleingruppe Mobilität" des e5-Team Henndorf entwickelt. Eine professionelle Reservierungs- und Abrechnungsplattform stellt - neben den passenden Fahrzeugen - die wichtigste Voraussetzung für eine funktionsfähiges Carsharing dar. Zu Beginn wurde ein Gasfahrzeug eingesetzt, betankt mit regionalem "Biogas aus Wiesengras". Nach vier Jahren gibt es nun mit einem bedienungsfreundlichen E-PKW eine zusätzliche Fahrzeugauswahl. Die Gemeinde Henndorf nutzt die Fahrzeuge für eigene Dienstwege, auch lokalen Vereinen oder Betrieben steht das Service zur Verfügung.

Weitere Informationen: Gemeinde Henndorf und Carsharing in Henndorf

 

Carsharing Henndorf; Bild: Winkler
 

Bürgerbus Zell am See

Freiwillige lenken den neuen Stadtbus, damit Bürger im Stadtteil Schüttdorf mobil sein können.

Bürger fahren Bürger - so lautet das neue Motto, unter dem der bisher kostenintensive Stadtbus ab 10. Dezember 2012 unterwegs ist. Das neue Konzept, das gemeinsam mit der ÖBB-Postbus GmbH erarbeitet wurde, ist im Prinzip einfach: Man nehme einen neuen Kleinbus sowie Bürger, die als ehrenamtliche Fahrer fungieren, und gründe einen Verein, der sich um die Organisation kümmert. Durch das neue Modell können die jährlichen Kosten auf ein Drittel reduziert werden. Die Einzelfahrt mit dem neuen Bürgerbus kostet 50 Cent, die Wochenkarte 5 Euro. 

Weitere Informationen: Stadtgemeinde Zell am See

Neuer Stadtbus in Zell am See. Bildquelle: Stadtgemeinde Zell am See

WirSaMo für WerfenwengerInnen

Die Gemeinde Werfenweng bietet das Konzept der sanften Mobilität auch den Gemeindebürgern an.

Die e5-Gemeinde Werfenweng ist seit Jahren als Urlaubsort für Sanfte Mobilität bekannt. Ab sofort gibt es SaMo nicht nur für Gäste, sondern auch für WerfenwengerInnen! Wer sich vertraglich dazu verpflichtet, z.B. das Auto ein Mal in der Woche stehen zu lassen, die Kinder zu Fuß in die Schule zu schicken, oder auf dem Weg zur Arbeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, kommt wie die Gäste in den Genuss der SaMo-Vorteile. Gratisfahrscheine für das Werfenweng-Shuttle, Kinokarten oder Familieneintritte für den Badesee sind nur wenige Beispiele für attraktive Angebote, die auf die WerfenwengerInnen warten.

Weitere Informationen: Gemeinde Werfenweng und in der WirSaMo-Broschüre

Broschüre \

"Zentrum erleben" - Begegnungszone Thalgau

Das Ortzszentrum von Thalgau wurde im September 2013 als erste offizielle Begegnungszone im Land Salzburg eröffnet.

Bereits im Jahr 2010 hat die Flachgauer Gemeinde mit der Einrichtung einer Mischverkehrszone begonnen. Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 30 km/h beschränkt, Vorrangregelungen verändert, markierte Schutzwege entfernt und Gehsteige abgesenkt. Die gelbe Farbe im Oberflächenbelag soll die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer erhöhen. Im zweiten Bauabschnitt ab 2012 wurde ein überdachter Fußgängersteg mit Bushaltestelle und Abstellmöglichkeit für Fahrräder errichtet, Gartenflächen erhielte eine neue Gestaltung.

Im September 2013 konnte die erste Begegnungszone nach StVO in Salzburg offiziell eröffnet werden. Überzeugen Sie sich selbst von diesem innovativen Projekt und besuchen Sie die Gemeinde Thalgau!

Weitere Informationen: Gemeinde Thalgau

Gestaltung Mischverkehrszone Thalgau. Bildquelle: Gemeinde Thalgau