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e5-Salzburg

e5-Service: Mobilität in Gemeinden

E-Mobilitätsberatung für e5-Gemeinden

Zu über 90 % mit fossilen Brennstoffen befeuert ist der motorisierte Individualverkehr für einen erheblichen Anteil der CO2-, Luftschadstoff- und Lärmemissionen verantwortlich. E-Mobilität gilt als einer der Hoffnungsträger für eine Ökologisierung des Verkehrs, aber was können Gemeinden dazu beitragen?

Kommunen haben vielfältige Möglichkeiten die Mobilität der Zukunft mitzugestalten: Als Unternehmen sind sie Arbeitgeber, Fuhrparkbetreiber und Einkäufer von Mobilitätsdienstleistungen; als Gebietskörperschaft Genehmigungsbehörde für das Baurecht und den öffentlichen Raum. Darüber hinaus können sie als lokale Impulsgeber, Gestalter und Kommunikatoren wirken.

Einen Überblick über die Möglichkeiten und konkrete Vorschläge bietet der e5-Leitfaden e-Mobilität. Die e5-Betreiberplattform gibt eine Übersicht, in welchen Gemeinden Fahrzeuge mit erneuerbarem Antrieb bereits in Einsatz sind, mit Kontaktdaten zu Personen, die über Erfahrungen im Fahrzeugbetrieb berichten können.

Gerne beraten wir im Rahmen der e5-Betreuung und unterstützen die Gemeinde bei der Entwicklung ihrer maßgeschneiderten e-Mobilitätsstrategie. 

Für e5-Gemeinden sind weitere Informationen verfügbar. Sie müssen sich anmelden um darauf zugreifen zu können.

Betriebliche Mobilitätsberatung für Gemeinden

Das Umwelt-Service-Salzburg bietet Gemeinden an, den kommunalen Fuhrpark auf Einsparmmöglichkeiten überprüfen zu lassen oder die Arbeitswege der Mitarbeiter auf umweltverträgliche Mobilität hin zu optimieren.

Im „Fuhrpark-Basischeck“ werden sämtliche gemeindeeigenen Fahrzeuge analysiert, inkl. Treibstoffverbrauch, alternative Ersatzanschaffungen und dazu passende Fördermöglichkeiten. Die "Beratung zur Mitarbeiter-Mobilität" umfasst eine Befragung aller Personen im kommunalen Arbeitsumfeld und die Vorbereitung von Maßnahmen, die den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrrad bei Dienstwegen und für die Anfahrt zum Arbeitsplatz erleichtern. Dieses Beratungsservice wird im Umfang von 30 Stunden zu 50% gefördert.

Kontakt: umwelt service salzburg, Mag. Sabine Wolfsgruber, Tel. 0662/8888-440, e-mail: sabine.wolfsgruber@umweltservicesalzburg.at

Radverkehrskonzepte für Gemeinden

Fahrrad-Beratung in Gemeinden: Das Land Salzburg, Verkehrsabteilung, unterstützt Gemeinden bei der Vorbereitung mehrjähriger Entwicklungskonzepte für den örtlichen Radverkehr. Diese beinhalten neben sicheren Radverbindungen auch Qualitätsanforderungen an die Rad-Infrastruktur (bspw. Abstellanlagen) sowie Maßnahmen zur Bewusstseinsarbeit.

Info-Blatt

Kontakt: Ursula Hemetsberger, Radverkehrsbeauftragte Land Salzburg, mail: ursula.hemetsberger@salzburg.gv.at

Situationsanalyse Fußgängerverkehr in Gemeinden

Ziel dieses Verfahrens ist, die Schwachstellen des Fußwegnetzes in einem abgegrenzten Gebiet zu erkennen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.

Mit dem "Fußgänger-Check" bietet der Verein "walk-space" eine systematische Qualitätsanalyse des Fußweegnetzes an. Personen aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten, welche das Gebiet täglich als FußgängerInnen kennen, werden mit ihren Erfahrungen einbezogen. Ergebnis ist ein Umsetzungskonzept für Verbesserungsmaßnahmen.

Zeitaufwand: abhängig von der Gebietsgröße, zwischen einem halben Tag und 2 Tagen

Kosten: nach Aufwand, Tagespauschale EUR 700,-

Info-Flyer

Begegnungszonen

Seit der Novelle der StVO 2013 können Gemeinden Begegnungszonen einrichten. Die Qualität im Planungsprozess entscheidet oft über den Erfolg dieser Maßnahme.

In Begegnungszonen wird der Straßenraum von Fahrzeugen und Fußgängern gleichberechtigt im Mischverkehr genutzt. Eine entsprechende bauliche Gestaltung ist Voraussetzung, ebenso die Einbindung von Nutzer und Anrainer in den Planungsprozess.

e5-Gemeinden werden bei der Vorbereitung von Begegnungszonen im Rahmen einer Erstberatung unterstützt.

Kleinräumiger öffentlicher Verkehr

In vielen ländlichen Gemeinden soll der bestehende öffentliche Verkehr durch ein ergäzendes Service wie Bürgerbus, Anruf-Sammeltaxi oder ähnliche Maßnahmen verbessert werden. Planungsgrundlage ist sehr oft eine Befragung der Bevölkerung stellt. Im Anschluss sind die Machbarkeit eines Betriebskonzepts zu prüfen und die Umsetzungsplanung vorzubereiten.

e5-Gemeinden werden bei der Vorbereitung von Mikro-ÖV-Angeboten im Rahmen einer Erstberatung unterstützt.

Carsharing als Gemeinschaftsprojekt

Kommunales Auto-Teilen kann das Mobilitätsangebot in einer Gemeinde erweitern und den öffentlichen Verkehr ergänzen. Um die bestmöglichen Zugänge zu einem geeigneten Angebot herauszufinden, an dem sich neben Privatpersonen auch gemeindeeigene Dienste oder Vereine beteiligen können, sind Grundlagen zu erheben und Detailplanungen durchzuführen.

e5-Gemeinden werden bei der Vorbereitung von Carsharing-Angeboten im Rahmen einer Erstberatung unterstützt.

e5-Infoblatt "Carsharing in Gemeinden"

Klimafreundliche Mobilität in Schulen

Die Gemeinden als Erhalter von Schulen, Kindergärten usw. sind auch bei der Frage nach dem Mobilitätsverhalten der Schüler und Lehrpersonen gefordert.

Das Programm „klima:aktiv mobil für Kinder, Eltern und Schulen“ unterstützt bei der Vorbereitung und Umsetzung von Maßnahmen. Die Angebote reichen von Informations-, Aktions- und Unterrichtsmaterialien für Pädagoginnen & Pädagogen bis zu einem umfassenden Profipaket mit einer kostenfreien Prozessbegleitung.

Kontakt:
Klimabündnis Österreich, Maria Hawle. Tel. 01/5815881-15, e-mail: maria.hawle@klimabuendnis.at

Förderungen für Gemeinden zu "Mobilität"

Förderstelle - Förderprogramm Maßnahmen   Anmerkungen
Kommunalkredit Public Consulting - klima aktiv mobil 

Elektro-Nutzfahrzeuge > 2,5t, leichte E-Nutzfahrzeuge

Nutzfahrzeuge mit alternativem Antrieb (Biodiesel, Biogas, Super-ethanol): Anschaffung, Umrüstung

Pauschal-Förderung, Antragstellung nach Kaufabschluss und Fzg.-Anmeldung

Infoblatt "E-Nutzfahrzeuge"

Infoblatt "Alternative Antriebe"

Kommunalkredit Public Consulting  PKW oder Nutzfahrzeuge < 2,5t mit Elektro- oder Hybridantrieb (Plug-In, Range-Extender)

Pauschalförderung, Antragstellung nach Kaufabschluss und Fzg.-Anmeldung; Voraussetzung: Ökostrom-Erzeugung oder Bezug von erneuerbarem Strom; 2-stufige Fördereinreichung (Registrierung, Antragstellung)

Infoblatt

Kommunalkredit Public Consulting  E-Ladeinfrastruktur

Pauschalförderung für E-Lademöglichkeiten, öffentlich zugänglich, nach Errichtung

Info-Blatt

Kommunalkredit Public Consulting - klima aktiv mobil  Mobilitätszentralen
Bedarfsorientierte Verkehrs-
systeme (Rufbus Wanderbus,...)
Jobticket
Carsharing
Besuchermobilität bei Events
Schnuppertickets
Bewusstseinsarbeit

Förderhöhe abhängig von CO2-Einsparung und Art der Maß-nahme; Kombinantion erhöht Fördersatz

Info-Blatt

Info-Blatt für Gemeinden in Klima- und Energiemodell-regionen

Beratung, Beispiele 

Kommunalkredit Public Consulting - klima aktiv mobil 

Radwege: Neubau, Ausbau
Abstellanlagen
Elektro-Fahrräder
E-Ladestationen
Radverleih
Beschilderung
Kampagnen, Aktionen
Radbeauftragte

Sanierung von Fahrrad-Abstellanlagen bei Gebäuden

Förderhöhe abhängig von CO2-Einsparung und Art der Maßnahme; Kom-bination erhöht Fördersatz;

Info-Blatt Radverkehr

Pauschalförderung: für E-Bikes u. Lastenräder; für E-Ladestationen, Rad-Abstellanlagen bei bestehenden Gebäuden

E-Fahrräder, Lastenräder

E-Ladestationen, Fahrrad-Parken

Sanierung Radabstellanlagen

Land Salzburg, Verkehrsressort-Radverkehr

Maßnahmen zur Verbesserung der Standards von Bushaltestellen, u.a.
Rad-Abstellplätze

 

Sanierung von Rad-Abstellanlagen

 

 

 

Gemeinden sind Einreicher; Förderhöhe zw. 20 und 33%

Kombinantion mit klima aktiv mobil Förderung des Bundes ist möglich

Anschlussförderung für Sanierung von Rad-Abstellanlagen


Information

SCHIG/bmvit
Intermodale Schnittstelle Radverkehr

 

Errichtung oder Verbessserung von Radabstellanlagen bei Bahnhöfen und Haltestellen; Radzufahrten; Planungen, Kommunikation

Investive Maßnahmen (Förderquote 50%), Begleitmaßnahmen, Studien (Förderquote 30%); dzt. keine aktuelle Ausschreibung offen

Information

SCHIG/bmvit: Mikro-ÖV-Systeme
für den Nahverkehr im ländlichen Raum
Lokale Verkehrsangebote (Bürger- oder Gemeindebusse, Ruf-Taxi)

Anschaffungs- und Betriebskosten inkl. begleitender Aufwand der ersten 3 Betriebsjahre; 2-stufige Einreichung

Information