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Salzburger Energie-Gemeindetag: Auszeichnung für e5-Gemeinden

Elektromobilität und klimataugliche Kommunalgebäude standen im Mittelpunkt des 1. Salzburger Energie-Gemeindetags im Kulturzentrum Hallwang. 180 Vertreter aus vierzig Salzburger Gemeinden und Verbänden nahmen an der Veranstaltung teil. Auszgezeichnet wurden sechs e5-Gemeinden sowie 31 "Ölfreie Gemeinden".

"Das Engagement der lokalen e5-Teams ist maßgeblich dafür, dass in Salzburg eine Vielzahl an energierelevanten Projekten umgesetzt werden“, betonte Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. 

Energie-Gemeindetag; Bild: SIR

Die begehrten „e“s wurden an folgende Gemeinden verliehen:

4e-Gemeinden:

  • Bischofshofen punktet mit effizienten Gemeindegebäuden, die zu 100 Prozent mit erneuerbarer Wärme aus dem Nahwärmenetz versorgt werden. Die Mobilitätslösung im Zentrum mit Begegnungszone ist die Basis für die hohe innerstädtische Qualität.

Bischofshofen; Bild: LMZ

  • Für Saalfelden ist hochwertiger öffentlichen Verkehr von großer Bedeutung. Die Politik engagiert sich aktiv für den Ausbau des Biomasse-Nahwärmenetzes, um erneuerbare Wärme bei der Stadtentwicklung zu verwenden. Bei Kommunalbauten wie etwa bei der neu errichteten Sportanlage Bürgerau setzt man auf effiziente Solarnutzung.

Saalfelden; Bild: LMZ

3e-Gemeinden:

  • Bad Hofgastein setzt immer stärker auf e-Mobilität: Dazu zählt etwa der Verleih von e-Lastenrädern für Bürgerinnen und Bürger. Die Stromerzeugung in Trinkwasserkraftwerken ist ein kleiner, aber wirksamer Beitrag für die landesweiten Klimaziele, ebenso die innovative Nutzung der Abwärme aus dem überschüssigen Thermalwasser.

Bad Hofgastein; Bild: LMZ

  • In der Gemeinde Strobl wurde für die Stromerzeugung aus Trinkwasserkraftwerken hoch bewertet. Vorbildlich ist die Energiebuchhaltung für die Gemeindegebäude.

Strobl; Bild: LMZ

2e-Gemeinden:

  • In St. Gilgen setzt man auf LED-Straßenbeleuchtung, in der Volksschule Abersee wurde die alte Ölheizung gegen eine Wärmepumpe ausgetauscht.

St. Gilgen; Bild: LMZ

  • Die erneuerbare Wärmeversorgung für das Kultur- und Seminarzentrum Schloss Goldegg ist in dieser Pongauer Gemeinde positiv hervorzuheben und zeichnet sie als e5-Gemeinde aus.

Goldegg; Bild: LMZ

Neu im e5-Programm starten die Gemeinden Bad Vigaun und Hallwang.

LH-Stv. Dr. Schellhorn übergab ebenfalls Anerkennungen an 31 Salzburger Gemeinden, die in ihren eigenen Gebäuden ohne Ölheizung auskommen. Darunter befinden sich elf Kommunen, die bereits jetzt zu 100 Prozent auf erneuerbare Wärme setzen.

Ölfreie Gemeinden; Bild: LMZ