Sport- und Bewergungscenter in Salzburg spart Energie
Die ASKÖ-Sporthalle im Salzburger Stadtteil Maxglan verbraucht nach einer umfassenden Sanierung weniger Wärme und Strom. Die neue Photovoltaikanlage bedient einen Großteil des Strombedarfs. Weitere Sportanlagen im Stadtgebiet können mitversorgt werden.
Mit Fördermittel von Bund, Land und Stadt Salzburg konnten bei der Tennishalle Maxglan wichtige Sanierungsschritte umgesetzt werden. Eine eine neue thermische Gebäudehülle reduzuiert den Wärmeverlust über die Außenwände und senkt die Heiz- und Kühlkosten. Auf der südseitig ausgerichteten Dachfläche wurde eine 190 kWp PV-Anlage installiert. Der Stromverbrauch für die Beleuchtung wird nach Umrüstung auf LED-Standard deutlich sinken.
ASKÖ Salzburg-Präsident Josef Sailer rechnet damit, dass sich die Photovoltaikanlage in etwa acht Jahren amortisiert. Sie wird deutlich mehr Strom liefern, als vor Ort benötigt wird. „Daher wurde eine Energiegemeinschaft gegründet, über die wir einen Großteil des Stromüberschusses in anderen ASKÖ-Sportanlagen einsetzen können", so Sailer. Angestrebt wird, dass mehr als 90 Prozent des erzeugten Stroms innerhalb der verbandseigenen Anlagen verbraucht wird.


